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26.06.2008 - Gespräch am 18. Juni im katholischen Bistum in Magdeburg



Pressemitteilung
Geldverdienen mit Gentechnik?

Aus ökonomischen Gründen hat sich das katholische Bistum Magdeburg am Biopark Gatersleben finanziell beteiligt.
Das ergab ein Treffen der Interessengemeinschaft Gentechnikfreie Landwirtschaft Harzkreis (IGHZ) am vergangenen Mittwoch im Bistum in Magdeburg.
Im Mittelpunkt der Diskussion stand die Frage, warum sich das Bistum Magdeburg am Biopark beteiligt hat und sich so als einziges deutsches Bistum eindeutig für die Agrogentechnik positioniert hat. Im Biopark wird an gentechnisch veränderten Pflanzen geforscht.
Gesprächsteilnehmer waren für das Bistum Herr Dr. B. Scholz und der Leiter des katholischen Büros Herr Rether und für die Interessengemeinschaft Klaus Lassmann, Maren Kaste, Jens Rehmann und Janett Rehmann. Einführend wurde durch die Vertreter der IGHZ nicht nur auf die umwelt- und gesundheitlichen Probleme für Mensch, Tier und Pflanzen hingewiesen, sondern auch auf die weltweiten ökonomischen und sozialen Folgen. Die Teilnehmer diskutierten darüber, dass die Befürworter der Agrogentechnik anführen, durch den Einsatz von gentechnisch veränderten Pflanzen den Hunger in der Welt bekämpfen zu können. Leider spricht die Realität eine andere Sprache, so die Vertreter der IGHZ, da in einem Land wie Brasilien, wo bereits seit fast zehn Jahren gentechnisch veränderte Pflanzen angebaut werden, 40 Millionen Einwohner vom Hunger bedroht sind. Hier geht es nicht um ein Programm zur Bekämpfung des Hungers, sondern um die Herstellung und den Export von riesigen Mengen von Futtermitteln nach Europa.
Das Bistum muss sich die Frage stellen lassen: Wird hier unter dem Deckmantel des Humanismus eine Marketingstrategie vertreten, um entgegen den Gesetzen des Marktes ein Produkt zu verkaufen, das mehr als 70 Prozent der Bürger in Deutschland ablehnen.
Als Ergebnis der Diskussion konnte zumindest dahingehend Einigkeit erzielt werden, dass ideologische Gründe für die Beteiligung des Bistums Magdeburg am Biopark in Gatersleben keine Rolle gespielt haben, sondern ökonomische.


Unterstützer

  Jürgen Weißleder
Kommunalpolitiker
Stiege
Mitglied in der Bürgerinitiative Oberharz, Mitglied im Landesvorstand Sachsen-Anhalt und im Kreisvorstand des NABU

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  - www.umweltinstitut-muenchen.de

- www.keine-gentechnik.de

- www.gentechnikfreie-regionen.de

- www.standortregister.de

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