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10.11.2009 - Kein Verbraucherschutz bei der Agrogentechnik



"In der Agro-Gentechnik gibt es keinen Verbraucherschutz“, das sagt Jörg Bergstedt auf einer Veranstaltung, zu der die Interessengemeinschaft Gentechnikfreie Landwirtschaft (IGHZ) und der Kreisverband der Ökologisch-Demokratischen Partei (ödp) im Harzkreis eingeladen hatten.
Jörg Bergstedt, der Autor der Broschüre „Organisierte Unverantwortlichkeit“, legte dar, dass die Öffentlichkeit und auch die Politiker nicht darauf vertrauen können, dass ihre Behörden, einen ausreichenden Abstand zu den Interessen der Industrie haben. Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL), eine Behörde des Bundesverbraucherministeriums, ist in Deutschland federführend bei der Zulassung von Gentechnikpflanzen. Geleitet wird die entsprechende Abteilung durch Hans-Jörg Buhk. Als Mitunterzeicher des ABIC2004-Manifests hatte Buhk den Abbau "unnötiger Hürden" für die Zulassung von Gentech-Pflanzen gefordert – während er beim BVL für die Einhaltung genau dieser gesetzlichen "Hürden" verantwortlich ist.
Doch nicht nur die skandalösen Zustände bei Genehmigungen und Geldvergabe machen die Grüne oder auch Agro-Gentechnik zu einer Risikotechnologie. Das Entscheidende, warum Gentechnik grundsätzlich abgelehnt werden muss, sind die Patente. Aber auch die Unkontrollierbarkeit der Gensaat ist ein großes Problem. Die Gentechnik ist so auskreuzungsintensiv, dass es z.B. in Nordamerika keinen konventionellen Raps und Soja mehr gibt.
„Die Gentechnikindustrie verspricht seit Jahrzehnten, Pflanzen auf den Markt zu bringen, die die großen Probleme der Menschheit lösen sollen, Resistenz gegen Kälte, gegen Dürre usw.. Es gibt heute nicht eine einzig gentechnikveränderte Pflanze, die diese Eigenschaften aufweist, weder in Europa noch in Amerika. Biologische Vielfalt hat viel mehr zu bieten als die Gentechnik“, so Janett Rehmann von der Interessengemeinschaft Gentechnikfreie Landwirtschaft Harzkreis (IGHZ). Sie kritisiert die Verharmlosung dieser Technologie und die Möglichkeit von Ausflügen, wie in einer Art Kaffeefahrt, in den Schaugarten Üplingen und das Julius-Kühn-Institut Quedlinburg. „Hier werden die veränderten Organismen einseitig zur Schau gestellt. Die damit einhergehenden ökologischen, ethischen, agrar- und sozialpolitischen Folgen für Mensch, Tiere und Umwelt werden dabei vollkommen außer Acht gelassen“, so Rehmann.
Die IGHZ und die ödp fordern von den Behörden eine neutrale und kritische Prüfung zum Schutz der Verbraucher. Unsere moderne Risikogesellschaft muss in der Lage sein, gesellschaftliche Interessen wahren zu können auch gegen Wirtschaftslobbyisten und ihrer Experten, egal ob es sich um Impfstoffe, Arzneimittel, Chemie, Energie oder Gentechnik handelt. Janett Rehmann


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  Dr. Wendelin Bücking
Chemiker
Aspenstedt
Gentechnik ist wissenschaftlich gesehen eine wunderbare Methode, die sich vor allem für analytische Zwecke einsetzen lässt. Die Voraussetzung dabei ... [mehr]



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Weiterführende Links

  - www.umweltinstitut-muenchen.de

- www.keine-gentechnik.de

- www.gentechnikfreie-regionen.de

- www.standortregister.de

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