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27.10.2011 - Pressemitteilung - Kreistag beschließt Austritt des Harzkreises aus Verein InnoPlanta e.V.



Kreistag beschließt Austritt des Harzkreises aus Verein InnoPlanta e.V.


Interessengemeinschaft Gentechnikfreie Landwirtschaft im Harzkreis (IGHZ):

„Entscheidung zeigt, direkte Einflussnahme durch Bürger hat Erfolg !“


Auf der gestrigen Kreistagssitzung des Harzkreises in Halberstadt hat eine übergroße Mehrheit der Kreistagsmitglieder für einen Austritt des Harzkreises auf dem Verein InnoPlanta e.V. gestimmt. Im Vorfeld der Tagung hatte die Interessengemeinschaft Gentechnikfreie Landwirtschaft im Harzkreis (IGHZ) Briefe an die Kreisräte verschickt und sich für einen Austritt aus dem Verein eingesetzt.
Sprecherin Janett Rehmann: “ Es war beeindruckend, wie die Kreisräte des Harzkreises über Parteiengrenzen hinweg, den sachlichen Argumenten der Interessengemeinschaft folgen konnten. Außerdem hat die Abstimmung gezeigt, dass direkte Einflussnahme durch die Bürger auch zum Erfolg führen kann.“
Nach einer Repräsentativuntersuchung von Emnid aus 2009 sind deutlich mehr als 60 % der Menschen gegen Gentechnik und –forschung. Während sich 78 % der GRÜNEN-Wähler dagegen aussprechen, sind es immerhin 60 % der FDP- und Linke-Wähler, 61 % der SPD-Wähler und sogar 65 % der CDU-Wähler. Emnid: „Agro-Gentechnik erfährt über alle gesellschaftlichen Gruppen hinweg eine breite Ablehnung“.
„Wir als Interessengemeinschaft und mit uns offensichtlich ein Großteil der Bevölkerung stellen die Frage: Kann, soll, muss ein Landkreis Mitglied in einem Lobbyverein sein, dessen Anliegen breiteste Ablehnung über alle gesellschaftlichen Gruppen hinweg erfährt? Ist es für existenziell bedrohte Kommunen wirklich sinnvoll, Mitglied in einem Verein zu sein, der in seiner Satzung Lobbyarbeit pro Gentechnik als Vereinszweck definiert? Kann es in Zeiten knapper Kassen vernünftig sein, öffentliche Mittel, Arbeitskraft und Energie dafür aufzuwenden, die rational begründete Ablehnung in der Bevölkerung umzudrehen?

Der Austritt des Harzkreises aus dem Verein InnoPlanta ist weder das Ende der Gentechnik in der Region, noch gar eine Entscheidung gegen Institutionen oder Unternehmen und ihre Arbeitsplätze. Es ist aber sehr wohl ein Signal dafür, dass eine jahrelange einseitige Lobbypolitik gegen breiteste Bevölkerungsschichten und die mittelständische bäuerliche Landwirtschaft ein Ende findet. Mit dem Austritt ist es dem Landkreis erstmals möglich, auch biologische oder traditionelle, in jedem Fall aber gentechnikfreie Landwirtschaft wenigstens gleichberechtigt zu unterstützen“, so Rehmann.


Unterstützer

  Klaus Laßmann
Anwalt
Halberstadt
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- www.keine-gentechnik.de

- www.gentechnikfreie-regionen.de

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