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Wichtige Punkte des neuen Entwurfes zur 4. Änderung des Gentechnikgesetzes
 

Minister Seehofer schlägt vor:
 
Unsere Meinung:
 

Die Abstandswerte von transgenem Mais zu konventionellem Mais sollen 150 Meter und 300 Meter zu ökologischen Maispflanzen betragen

Diese Abstände sind viel zu gering und führen auf jeden Fall zu Verunreinigungen von  Nachbarfeldern. Es wird eine niedrigschwellige Grundverschmutzung des gesamten Saatgutes inkaufge-nommen. Die Verbraucher haben keine Wahlfreiheit mehr.  

Private Absprachen

Durch private Absprachen können gesetzliche Regelungen, wie 150 Meter Mindestabstand von Gentechnikfeldern zu konventionellen Feldern, unterlaufen werden.



Das würde wiederum zu einer unkontrollierten Verbreitung von gentechnisch veränderten Organismen führen. Der Verbraucher hat keine Wahlfreiheit mehr.

Haftungsfrage

Gentechnische Verunreinigungen sollen erst ab einem Schwellenwert von 0,9 % zur Haftung des Verursachers führen.



Gentechnische Verunreinigungen müssen
unter 0,9 % bereits ab der Nachweisgrenze
(0,1 %) zum Haftungsfall führen.

Konventionell und ökologisch arbeitenden Bauern, deren Felder beispielsweise mit 0,3 % verunreinigt werden, könnten existenziell gefährdet werden, da ihr Saatgut unverkäuflich wird.

Erleichterung von Freisetzungsversuchen

Minister Seehofer schlägt vereinfachte Verfahren für Gentechnikexperimente unter freiem Himmel vor. Auf eine einmal erteilte Genehmigung darf künftig eine beliebige Zahl Freisetzungen auf verschiedenen Standorten erfolgen.




Das beschneidet das Recht der Bürger sich an öffentlichen Verfahren in Form  von Einwendungen zu beteiligen.

Bedenken von Imkern

werden überhaupt nicht beachtet in diesem Entwurf.



Mehr als 70 % unserer Obst- und Gemüsesorten wären aus unseren Regalen verschwunden, wenn es die Biene nicht gäbe. Nach Schwein und Rind ist die Biene das drittwichtigste Nutztier.Wissenschaftlich konnte nicht ausgeschlossen werden, dass das Bienensterben der USA durch  Gentechnikmais mit verursacht wurde. Bt-Gift im Maispollen könnte den Darm der Bienen so verändert haben, dass sie anfälliger für Parasiten wurden Die Wichtigkeit dieser Thematik für uns alle wird vollkommen verkannt!

Standortregister

Der öffentlich einsehbare Teil soll auf die Beschreibung der Gemarkung reduziert werden. Imker und Landwirte müssen erst einen Antrag auf Weitergabe der genauen Lage der Fläche stellen und glaubhaft darlegen, dass sie ein besonderes Interesse  und keine Feldzerstörung im Sinn haben. Der Gentechnik-Landwirt muss mit der Weitergabe der Information einverstanden sein.



Die breite Mehrheit der Bevölkerung wird  in Zukunft keine Information über die Lage von Gentechnik-Flächen mehr erhalten. Das ist zutiefst undemokratisch.


Unterstützer

  Horst Zimmer
Imker
Langenstein
Die Imkerschaft ist sehr besorgt über den weiteren Eingriff in die Natur. Es geht dabei nicht um die Bienen oder den Honigertrag, sondern wir haben ... [mehr]



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  - 25.10.2011

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Weiterführende Links

  - www.umweltinstitut-muenchen.de

- www.keine-gentechnik.de

- www.gentechnikfreie-regionen.de

- www.standortregister.de

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