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Wir über uns

Am 25. Oktober 2007 haben wir, das sind vierzehn Bürger aus unserem Harzkreis, die Interessengemeinschaft Gentechnikfreie Landwirtschaft Harzkreis (IGHZ) in Halberstadt gegründet.

Hier engagieren sich bisher auch ein Landwirt, ein Pharmareferent, eine Gesundheitsberaterin, ein Jurist, zwei Kommunalpolitiker, ein Imker und wir hoffen bald viele weitere.

In den vergangenen Jahren hat die Landesregierung eine Biotechnologieoffensive Sachsen-Anhalt ausgerufen. So wurden fast 100 Millionen Euro Fördermittel in diese, mit knapp 400 Mitarbeitern, sehr kleine Branche gesteckt. Geld, das nach unserer Ansicht weitaus besser hätte ausgegeben werden können. Doch das ist nur ein Punkt.

Geboren wurde die Idee der Gründung einer unabhängigen, parteienübergreifenden Interessengemeinschaft aus dem Anliegen heraus, dass wir uns hier, direkt vor Ort, für eine gentechnikfreie Landwirtschaft einsetzen müssen! Wir selbst müssen den Politikern, dem Bauernverband, der Kirche und vielen weiteren zeigen, dass wir weder Gentechnik im Essen noch auf den Feldern von Sachsen-Anhalt haben wollen.

Dabei versuchen wir, das doch recht wissenschaftliche und sperrige Thema in eine leicht verständliche Form zu bringen. Wir werden Informationsblätter veröffentlichen. Weiterhin sehen wir unsere Aufgabe darin, die Landes- und Kommunalpolitiker anzuschreiben, regelmäßig Veranstaltung mit Referenten durchzuführen und Kontakte zu Umweltorganisationen zu pflegen. Und nicht zuletzt suchen wir Unterstützer, die sich auf unserer Internetseite eintragen können. Je mehr wir sind, umso größeren Druck können wir ausüben. Dass man durch Proteste tatsächlich etwas erreichen kann, zeigte der Rückzug der Agrarfirma Syngenta im Mai 2004 beim Erprobungs-Anbau mit Gen-Weizen in Bernburg.


Neben den vielfältigen Problemfeldern, wie zunehmende Abhängigkeitsverhältnisse von Landwirten, Lizenzgebühren bei Wiederaussaat, Ausweitung von Allergien, Rückgang der einheimischen Kulturpflanzen, der Fruchtbarkeit bei Bienen, der Artenvielfalt, Patente auf Leben und vielen weiteren liegt die Gefahr der Agro-Gentechnik vor allem in ihrer Unvorhersehbarkeit. Bis vor einigen Jahren haben wir von der Natur gelernt. Nun lernt die Natur von uns! Die Wirksamkeit wird an unserer Umwelt und uns selbst ausprobiert. Tiere und Menschen reagieren zunächst auf Versuche mit neuen Pflanzenformen meist nicht toxisch. Dennoch können sich unbemerkt Veränderungen bei ihnen vollziehen. Besonders sensibel reagieren Tiere und Menschen auf eine andersartige Nahrung mit Störungen in der Fruchtbarkeit. In den USA beklagen Bauern, dass bei ihren Schweinen und Kühen, die ausschließlich mit Genmais gefüttert wurden, die Fruchtbarkeit drastisch zurückgegangen ist. Aus dem Contergan-Skandal haben wir gelernt, dass nicht alles, was getestet ist, auch wirklich sicher ist.

In der kurzen Geschichte der Agro-Gentechnik gibt es viele Widersprüchlichkeiten. Fazit: Vor dem Hintergrund der neoliberalen Marktwirtschaft und zum jetzigen Stand der Wissenschaft ist diese Technologie eine wirkliche Risikotechnologie. Das zeigt auch die Versicherungswirtschaft, die es ablehnt, die Risiken der Gentechnik zu versichern. Gentechnik mag durchaus ihre Berechtigung im Bereich der Medizin haben, doch auf den Feldern von Sachsen-Anhalt, im Futter der Schweine und Rinder sowie in unserem Essen hat es nichts zu suchen.

Darum setzen wir uns ein für:

"eine gerechte und nachhaltige Landwirtschaft ohne Gentechnik,
keine Freisetzungsversuche von genmanipulierten Organismen !"


Unterstützer

  Horst Zimmer
Imker
Langenstein
Die Imkerschaft ist sehr besorgt über den weiteren Eingriff in die Natur. Es geht dabei nicht um die Bienen oder den Honigertrag, sondern wir haben ... [mehr]



Aktuelle Aktionen der Interessengemeinschaft

  - 12.05.2014

Buchlesung Buchhandlung Schönherr Filiale Bengsch...[mehr]

 
  - 27.10.2011

Pressemitteilung - Kreistag beschließt Austritt des Harzkreises aus Verein InnoPlanta e.V....[mehr]

 
  - 25.10.2011

Brief an Kreisräte - Austritt des Harzkreises aus dem Verein InnoPlanta...[mehr]

 



Weiterführende Links

  - www.umweltinstitut-muenchen.de

- www.keine-gentechnik.de

- www.gentechnikfreie-regionen.de

- www.standortregister.de

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